Process Discovery

Prozesse, wie sie wirklich laufen

Process Discovery rekonstruiert aus den Belegketten Ihres SAP-Systems, wie Kundenaufträge tatsächlich laufen — vom Angebot über Auslieferung und Faktura bis zu Storno, Gutschrift und Retoure. Nicht das gewünschte Soll-Modell, sondern das gemessene Verhalten, mit allen Varianten.

Was Process Discovery zeigt

Die erste Version erschließt Order-to-Cash — rein aus Belegdaten, ohne Workshop und ohne Parameter.

Varianten & Häufigkeiten

Wie viele Wege nimmt ein Auftrag wirklich, und welche wenigen tragen den Großteil? Je Teilprozess stehen alle Varianten mit Anzahl, Anteil und kumuliertem Anteil — auch die seltenen, einzeln statt in einer Sammelzeile.

Durchlaufzeiten

Je Variante die durchschnittliche Durchlaufzeit in Kalendertagen, vom ersten bis zum letzten Schritt. Die Zeit vom Kontrakt bis zum Abruf steht getrennt daneben, damit sie die Durchlaufzeit nicht verzerrt.

Pivot nach SAP-Merkmalen

Teilprozess und Variante gegen Buchungskreis, Verkaufsorganisation, Auftragsart oder Positionstyp — auch nach der Herkunft eines Auftrags: IDoc, maschinell oder Dialog. Ein Filter gilt in allen Sichten, das Prozessmodell ändert er nicht.

Vom Beleg zum Prozessmodell

Drei Begriffe tragen das Modul — dieselben, die Conjola im Modul selbst erklärt.

Fall

Ein Kundenauftrag

Ein Fall ist ein Kundenauftrag mit allen Belegen, die über ihre Vorgängerfelder auf ihn zeigen. Belege ohne Auftragsbezug werden nicht verworfen, sondern im Kopf der Übersicht gezählt.

Variante

Die Folge der Schritte

Aufträge mit derselben Folge von Schritten bilden eine Variante — etwa Auftrag › Auslieferung › Faktura, oder mit Storno und neuer Faktura. Laufende Aufträge stehen getrennt als „in Arbeit“, mit ihrem Alter.

Modell

Prozessmodell als Baum

Die häufigsten Varianten bis 95 % der erledigten Aufträge ergeben das Prozessmodell des Teilprozesses: gleicher Anfang ist ein Weg, wo sie auseinandergehen, steht eine Verzweigung. Jede Variante hat zusätzlich ihr eigenes Modell.

Als Nächstes

Vom gemessenen Prozess in den Prozesskatalog, ins Testmanagement — und in den Einkauf.

In den Prozesskatalog übernehmen

Ein Teilprozess soll sich als Entwurf in den Prozesskatalog übernehmen lassen, mit den Schritten aus dem Prozessmodell. Das Feature je Schritt schlägt Conjola aus der Transaktion vor; bestätigen muss ein Mensch.

Testfälle aus Varianten

Aus den Varianten, die 95 % der Aufträge abdecken, sollen Testfall-Vorschläge entstehen — mit einem echten Auftrag der Variante als Vorlage für die Testdaten.

Purchase-to-Pay

Der Einkauf folgt als eigene Quelle, nach demselben Prinzip aus Fall, Schritt und Variante.

Warum aus Belegdaten — nicht aus Workshops

Modellierte Prozesse zeigen, wie es gedacht ist. Belegdaten zeigen, wie es ist.

Fakten statt Stichprobe

Grundlage sind Ihre echten Belege — kein Interview, keine Annahme. So kommen auch seltene Varianten ans Licht, die im Projekt sonst zum Stolperstein werden.

Dieselbe Antwort für alle

Kein Analyselauf mit Schwellwerten: Die Varianten werden bei jedem Import fortgeschrieben und sind sofort da. Zwei Personen bekommen auf dieselbe Frage dieselbe Antwort.

Bereit, Ihre SAP-Landschaft zu verstehen?

Wir zeigen Ihnen in einer kurzen Demo, wie Conjola aus Ihren Systemdaten eine Entscheidungsgrundlage macht.

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