MCP-Zugang

Ihr KI-Agent arbeitet mit Ihrem Systemwissen

Conjola stellt einen MCP-Server bereit. Claude Code, Codex CLI oder Copilot fragen damit direkt ab, was Ihr SAP-System tut — Feature Map, Prozesse, Eigenentwicklungen, Hinweise und Wissensbasis — und schreiben zurück, was sie erledigt haben. Statt sich Kontext aus Tickets und Quelltext zusammenzusuchen, stellt der Agent eine Frage.

Warum Ihr Agent heute rät

Ein Sprachmodell, das ein SAP-Thema umsetzen soll, hat kein Modell Ihrer Landschaft. Es hat Dateien.

Kontext entsteht durch Suchen

Ohne Wissensquelle liest der Agent sich durch Verzeichnisse, bis er glaubt, genug zu haben. Das kostet Laufzeit, füllt das Kontextfenster mit Rauschen und endet regelmäßig bei der zweitbesten Datei.

Dokumentation, die er nicht findet

Was ein Feature im Haus bedeutet, welche Sonderlogik daran hängt, warum ein Z-Programm existiert — das steht in Confluence, in einem Ticket oder in niemandes Kopf. Für den Agenten existiert es nicht.

Ergebnisse, die nirgends landen

Was in der Sitzung erarbeitet wurde, bleibt in der Sitzung. Der nächste Agent — oder derselbe morgen — fängt wieder bei null an.

Was er bei Conjola fragt

Wenige, grobe Werkzeuge, die eine fachliche Frage beantworten — keine Abbildung von achtzig Endpunkten.

01

Wo im System liegt das?

Suche über Business Areas, Capabilities, Features und Prozesse. Der Agent findet den fachlichen Ort eines Themas, bevor er die erste Datei öffnet.

02

Was hängt daran?

Feature-Details mit Sonderlogik, verknüpften Prozessschritten, Nutzung je Buchungskreis und den Eigenentwicklungen, die das Standardbild überbauen.

03

Was steht dazu geschrieben?

Fachkonzepte, Systemdokumentation und Entscheidungsvorlagen aus der Wissensbasis — versioniert, mit denselben Objekten verknüpft.

04

Was ist offen?

Hinweise und Befunde an Capabilities, Features und Feature-Details: was jemand angemerkt hat, was noch niemand beantwortet hat, was seit wann liegt.

Was er zurückschreibt

Der Zugang ist keine Einbahnstraße. Sonst veraltet die Wissensbasis in genau dem Moment, in dem sie am meisten genutzt wird.

Hinweise beantworten und schließen

Ein Befund, der abgearbeitet ist, wird als abgearbeitet eingetragen — mit Begründung, aus dem Kontext heraus, in dem die Arbeit passiert ist. Nicht drei Tage später aus dem Gedächtnis.

Erkenntnisse an das Objekt hängen

Was während der Umsetzung über ein Feature klar wurde, steht danach am Feature. Die Dokumentation wächst als Nebenprodukt der Arbeit statt als Nachtrag.

In der Wissensbasis schreiben

Fachkonzepte und Systemdokumentation fortschreiben — versioniert, mit Inline-Vergleich und Wiederherstellung wie jede andere Änderung auch. Nichts passiert still.

Jeder Schreibzugriff steht im Protokoll

Ausstellung, Widerruf und jeder schreibende Aufruf landen im Mandantenprotokoll — mit dem Benutzer, dem das Token gehört. Kein Dienstkonto, hinter dem niemand steht.

Unter Ihren Regeln, nicht unter seinen

Ein Modell, das Ihre Systemdaten lesen darf, ist eine Entscheidung — keine Installation. Deshalb hängen fünf Grenzen nicht am Wohlverhalten des Clients, sondern am Zugang selbst.

Das Token ist eine Sitzung

Kein zweiter Weg in die Anwendung: dieselbe Kette aus Lizenz, Rolle und Datensatzprüfung wie im Browser, dieselben Zeilenrichtlinien. Was ein Benutzer nicht sehen darf, sieht auch sein Agent nicht.

Der Mandant hängt am Token

Mandant und Landscape werden bei der Ausstellung gesetzt und sind danach unveränderlich. Das Modell kann sie nicht wählen, weil es sie nicht nennen kann — ein Aufruf, der einen Mandanten mitbrächte, ändert nichts an der Antwort.

Lesen ist die Vorbelegung

Jedes Token trägt einen Deckel auf die wirksame Berechtigungsstufe, vorbelegt auf „nur lesen“. Der Deckel kann nur senken, nie heben — und Verwaltungsfunktionen bleiben für Token-Sitzungen grundsätzlich verschlossen.

Der Mandant schaltet frei

Nicht der einzelne Benutzer: erst wenn die Mandantenverwaltung den MCP-Zugang öffnet, kann sich jemand ein Token ausstellen. Ohne Freischaltung bekommt jede Anfrage eine begründete Ablehnung — keine stillen leeren Ergebnisse.

Kundencoding ist ein eigener Schalter

Ob Quelltext Ihrer Eigenentwicklungen über den Zugang herausgegeben werden darf, entscheiden Sie auf Mandantenebene — getrennt von der Freischaltung selbst. Wer die Feature Map öffnen und das Coding drinbehalten will, kann genau das.

Eingerichtet in drei Zeilen

Ein Server, kein Client-spezifischer Sonderweg. Die Konfigurationsdatei heißt überall anders, das Muster ist dasselbe.

01

Token ausstellen

In Conjola, für einen Mandanten und ein Landscape. Harte Frist, jederzeit widerrufbar, letzte Nutzung sichtbar.

02

Server eintragen

Ein Eintrag in der MCP-Konfiguration Ihres Clients — bei Claude Code die .mcp.json des Projekts.

03

Token aus der Umgebung

Nicht in die Datei, sondern aus einer Umgebungsvariablen. Die Konfiguration darf ins Repository, das Geheimnis nicht.

Was einer herausfindet, wissen alle

Der Wert liegt nicht darin, dass ein Agent klüger wird, sondern dass er auf eine Fläche schreibt, die alle sehen. Was Ihr Kollege gestern über ein Feature geklärt hat, findet Ihr Agent heute vor. Ohne diese gemeinsame Stelle finden zehn Entwickler zehnmal dasselbe heraus, und nichts davon summiert sich.

Für Beratungshäuser

Fünf Transformationsprojekte, fünf Mandanten, ein Rechner: Wer alle Zugänge gleichzeitig geladen hat, kann „vergleich mal Kunde A mit Kunde B“ fragen — jeder einzelne Aufruf sauber getrennt, die Frage trotzdem beantwortbar. Empfohlen ist deshalb ein Server je Arbeitsverzeichnis: Wer im Projekt von Kunde A arbeitet, für den existiert Kunde B in dieser Sitzung nicht. Das schützt nicht unsere Mandantentrennung — die greift ohnehin eine Ebene tiefer — sondern Ihre Trennungspflicht gegenüber Ihren eigenen Kunden.

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Und wenn wir den Agenten ans System hängen?

Ihre Entscheidung — und kein Widerspruch zu diesem Zugang. Ein Agent am System bekommt Reichweite: Er kann alles lesen, also liest er alles. Was ihm das nicht gibt, ist Orientierung. Beides zusammen ist der Normalfall: eine Quelle für den Zugriff, eine für die Bedeutung. Conjola selbst bleibt dabei detached — die Analyse läuft ausschließlich auf Ihren Extrakten, ohne Live-Zugriff und ohne Rückkanal.

KI am SAP-System: attached vs. detached →

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