Kontext entsteht durch Suchen
Ohne Wissensquelle liest der Agent sich durch Verzeichnisse, bis er glaubt, genug zu haben. Das kostet Laufzeit, füllt das Kontextfenster mit Rauschen und endet regelmäßig bei der zweitbesten Datei.
Conjola stellt einen MCP-Server bereit. Claude Code, Codex CLI oder Copilot fragen damit direkt ab, was Ihr SAP-System tut — Feature Map, Prozesse, Eigenentwicklungen, Hinweise und Wissensbasis — und schreiben zurück, was sie erledigt haben. Statt sich Kontext aus Tickets und Quelltext zusammenzusuchen, stellt der Agent eine Frage.
Ein Sprachmodell, das ein SAP-Thema umsetzen soll, hat kein Modell Ihrer Landschaft. Es hat Dateien.
Ohne Wissensquelle liest der Agent sich durch Verzeichnisse, bis er glaubt, genug zu haben. Das kostet Laufzeit, füllt das Kontextfenster mit Rauschen und endet regelmäßig bei der zweitbesten Datei.
Was ein Feature im Haus bedeutet, welche Sonderlogik daran hängt, warum ein Z-Programm existiert — das steht in Confluence, in einem Ticket oder in niemandes Kopf. Für den Agenten existiert es nicht.
Was in der Sitzung erarbeitet wurde, bleibt in der Sitzung. Der nächste Agent — oder derselbe morgen — fängt wieder bei null an.
Suche über Business Areas, Capabilities, Features und Prozesse. Der Agent findet den fachlichen Ort eines Themas, bevor er die erste Datei öffnet.
Feature-Details mit Sonderlogik, verknüpften Prozessschritten, Nutzung je Buchungskreis und den Eigenentwicklungen, die das Standardbild überbauen.
Fachkonzepte, Systemdokumentation und Entscheidungsvorlagen aus der Wissensbasis — versioniert, mit denselben Objekten verknüpft.
Hinweise und Befunde an Capabilities, Features und Feature-Details: was jemand angemerkt hat, was noch niemand beantwortet hat, was seit wann liegt.
Der Zugang ist keine Einbahnstraße. Sonst veraltet die Wissensbasis in genau dem Moment, in dem sie am meisten genutzt wird.
Ein Befund, der abgearbeitet ist, wird als abgearbeitet eingetragen — mit Begründung, aus dem Kontext heraus, in dem die Arbeit passiert ist. Nicht drei Tage später aus dem Gedächtnis.
Was während der Umsetzung über ein Feature klar wurde, steht danach am Feature. Die Dokumentation wächst als Nebenprodukt der Arbeit statt als Nachtrag.
Fachkonzepte und Systemdokumentation fortschreiben — versioniert, mit Inline-Vergleich und Wiederherstellung wie jede andere Änderung auch. Nichts passiert still.
Ausstellung, Widerruf und jeder schreibende Aufruf landen im Mandantenprotokoll — mit dem Benutzer, dem das Token gehört. Kein Dienstkonto, hinter dem niemand steht.
Ein Modell, das Ihre Systemdaten lesen darf, ist eine Entscheidung — keine Installation. Deshalb hängen fünf Grenzen nicht am Wohlverhalten des Clients, sondern am Zugang selbst.
Kein zweiter Weg in die Anwendung: dieselbe Kette aus Lizenz, Rolle und Datensatzprüfung wie im Browser, dieselben Zeilenrichtlinien. Was ein Benutzer nicht sehen darf, sieht auch sein Agent nicht.
Mandant und Landscape werden bei der Ausstellung gesetzt und sind danach unveränderlich. Das Modell kann sie nicht wählen, weil es sie nicht nennen kann — ein Aufruf, der einen Mandanten mitbrächte, ändert nichts an der Antwort.
Jedes Token trägt einen Deckel auf die wirksame Berechtigungsstufe, vorbelegt auf „nur lesen“. Der Deckel kann nur senken, nie heben — und Verwaltungsfunktionen bleiben für Token-Sitzungen grundsätzlich verschlossen.
Nicht der einzelne Benutzer: erst wenn die Mandantenverwaltung den MCP-Zugang öffnet, kann sich jemand ein Token ausstellen. Ohne Freischaltung bekommt jede Anfrage eine begründete Ablehnung — keine stillen leeren Ergebnisse.
Ob Quelltext Ihrer Eigenentwicklungen über den Zugang herausgegeben werden darf, entscheiden Sie auf Mandantenebene — getrennt von der Freischaltung selbst. Wer die Feature Map öffnen und das Coding drinbehalten will, kann genau das.
Ein Server, kein Client-spezifischer Sonderweg. Die Konfigurationsdatei heißt überall anders, das Muster ist dasselbe.
In Conjola, für einen Mandanten und ein Landscape. Harte Frist, jederzeit widerrufbar, letzte Nutzung sichtbar.
Ein Eintrag in der MCP-Konfiguration Ihres Clients — bei Claude Code die .mcp.json des Projekts.
Nicht in die Datei, sondern aus einer Umgebungsvariablen. Die Konfiguration darf ins Repository, das Geheimnis nicht.
Der Wert liegt nicht darin, dass ein Agent klüger wird, sondern dass er auf eine Fläche schreibt, die alle sehen. Was Ihr Kollege gestern über ein Feature geklärt hat, findet Ihr Agent heute vor. Ohne diese gemeinsame Stelle finden zehn Entwickler zehnmal dasselbe heraus, und nichts davon summiert sich.
Fünf Transformationsprojekte, fünf Mandanten, ein Rechner: Wer alle Zugänge gleichzeitig geladen hat, kann „vergleich mal Kunde A mit Kunde B“ fragen — jeder einzelne Aufruf sauber getrennt, die Frage trotzdem beantwortbar. Empfohlen ist deshalb ein Server je Arbeitsverzeichnis: Wer im Projekt von Kunde A arbeitet, für den existiert Kunde B in dieser Sitzung nicht. Das schützt nicht unsere Mandantentrennung — die greift ohnehin eine Ebene tiefer — sondern Ihre Trennungspflicht gegenüber Ihren eigenen Kunden.
Mehr für Berater →Ihre Entscheidung — und kein Widerspruch zu diesem Zugang. Ein Agent am System bekommt Reichweite: Er kann alles lesen, also liest er alles. Was ihm das nicht gibt, ist Orientierung. Beides zusammen ist der Normalfall: eine Quelle für den Zugriff, eine für die Bedeutung. Conjola selbst bleibt dabei detached — die Analyse läuft ausschließlich auf Ihren Extrakten, ohne Live-Zugriff und ohne Rückkanal.
KI am SAP-System: attached vs. detached →Wir zeigen Ihnen in einer kurzen Demo, wie Conjola aus Ihren Belegdaten eine Entscheidungsgrundlage macht.
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