MCP-Zugang

Ihr KI-Agent arbeitet mit Ihrem Systemwissen

Conjola stellt einen MCP-Server bereit. Claude Code und andere MCP-fähige Coding-Agenten fragen damit direkt ab, was Ihr SAP-System tut — Feature Map, Eigenentwicklungen, Datenmodell und Wissensbasis. Statt sich Kontext aus Tickets und Quelltext zusammenzusuchen, stellt der Agent eine Frage.

Warum Ihr Agent heute rät

Ein Sprachmodell, das ein SAP-Thema umsetzen soll, hat kein Modell Ihrer Landschaft. Es hat Dateien.

Kontext entsteht durch Suchen

Ohne Wissensquelle liest der Agent sich durch Verzeichnisse, bis er glaubt, genug zu haben. Das kostet Laufzeit, füllt das Kontextfenster mit Rauschen und endet regelmäßig bei der zweitbesten Datei.

Dokumentation, die er nicht findet

Was ein Feature im Haus bedeutet, welche Sonderlogik daran hängt, warum ein Z-Programm existiert — das steht in Confluence, in einem Ticket oder in niemandes Kopf. Für den Agenten existiert es nicht.

Quelltext ohne Bedeutung

Selbst wenn er den richtigen Report findet, sieht er Code — nicht, welche Capability er bedient, wozu er gebaut wurde und welche Tabellen fachlich dahinterstehen.

Was er bei Conjola fragt

Fünf grobe Werkzeuge, die eine fachliche Frage beantworten — keine Abbildung von achtzig Endpunkten.

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Was gibt es hier?

Welche Module im aktuellen Landscape lesbar sind und wie viel darin steckt. Der Einstieg, bevor der Agent irgendwo hineinliest.

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Wo liegt das, und was steht dazu?

Suche über Titel und Texte — Feature Map, Eigenentwicklungen, Wissensbasis —, danach den Treffer vollständig lesen. Der Agent findet den fachlichen Ort eines Themas, bevor er die erste Datei öffnet.

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Wie sieht die Tabelle aus?

Tabelle und Felder aus dem extrahierten SAP-Datenkatalog: Beschreibung, Datentyp, Länge, Schlüsselfeld. Aus Ihrem System, nicht aus dem Gedächtnis des Modells.

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Wo wird das verwendet?

Wo ein Tabellenfeld oder Begriff im Quelltext Ihrer Eigenentwicklungen vorkommt — je Objekt mit Zeilennummern, einen Ausschnitt nur, wenn Ihr Mandant das erlaubt.

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Bewusst nur lesend

Der Zugang liest. Er ändert nichts in Conjola und erst recht nichts in Ihrem SAP-System. Das Zurückschreiben — etwa Erkenntnisse aus der Umsetzung an ein Feature hängen — ist der nächste Ausbauschritt und in Entwicklung.

Unter Ihren Regeln, nicht unter seinen

Ein Modell, das Ihre Systemdaten lesen darf, ist eine Entscheidung — keine Installation. Deshalb hängen diese Grenzen nicht am Wohlverhalten des Clients, sondern am Zugang selbst.

Das Token ist eine Sitzung

Kein zweiter Weg in die Anwendung: dieselbe Kette aus Lizenz, Rolle und Datensatzprüfung wie im Browser, dieselbe Mandantentrennung. Was ein Benutzer nicht sehen darf, sieht auch sein Agent nicht.

Mandant und Landscape hängen am Token

Beide werden bei der Ausstellung gesetzt und sind danach unveränderlich. Das Modell kann sie nicht wählen, weil es sie nicht nennen kann.

Nur lesen, höchstens 90 Tage

Jedes Token ist lesend und läuft nach spätestens 90 Tagen ab. Widerrufen lässt es sich jederzeit.

Der Mandant schaltet frei

Nicht der einzelne Benutzer: Erst wenn die Mandantenverwaltung den MCP-Zugang öffnet, kann sich jemand ein Token ausstellen.

Quelltext ist ein eigener Schalter

Ob Quelltext Ihrer Eigenentwicklungen über den Zugang herausgegeben werden darf, entscheiden Sie auf Mandantenebene — getrennt von der Freischaltung selbst. Wer die Feature Map öffnen und das Coding drinbehalten will, kann genau das.

Alles Wesentliche im Protokoll

Ausstellung, Widerruf und jede Herausgabe von Quelltext landen im Audit-Log des Mandanten — mit dem Benutzer, dem das Token gehört. Kein Dienstkonto, hinter dem niemand steht.

Eingerichtet in drei Zeilen

Ein Server nach MCP-Standard, kein Client-spezifischer Sonderweg. Eine Anleitung gibt es für Claude Code; andere MCP-fähige Clients wie Codex CLI oder GitHub Copilot binden sich über denselben Standard an.

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Token ausstellen

In Conjola, für einen Mandanten und ein Landscape. Nur lesend, höchstens 90 Tage gültig, jederzeit widerrufbar.

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Server eintragen

Ein Eintrag in der MCP-Konfiguration Ihres Clients — bei Claude Code die .mcp.json des Projekts.

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Token aus der Umgebung

Nicht in die Datei, sondern aus einer Umgebungsvariablen. Die Konfiguration darf ins Repository, das Geheimnis nicht.

Eine Quelle für alle Agenten

Der Wert liegt nicht darin, dass ein Agent klüger wird, sondern dass alle aus derselben Quelle lesen. Was Ihr Team in Feature Map und Wissensbasis festgehalten hat, findet jeder Agent vor — statt dass zehn Entwickler zehnmal dasselbe herausfinden.

Für Beratungshäuser

Fünf Transformationsprojekte, fünf Mandanten, ein Rechner: Wer alle Zugänge gleichzeitig geladen hat, kann „vergleich mal Kunde A mit Kunde B“ fragen — jeder einzelne Aufruf sauber getrennt, die Frage trotzdem beantwortbar. Empfohlen ist deshalb ein Server je Arbeitsverzeichnis: Wer im Projekt von Kunde A arbeitet, für den existiert Kunde B in dieser Sitzung nicht. Das schützt nicht unsere Mandantentrennung — die greift ohnehin eine Ebene tiefer — sondern Ihre Trennungspflicht gegenüber Ihren eigenen Kunden.

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Und wenn wir den Agenten ans System hängen?

Ihre Entscheidung — und kein Widerspruch zu diesem Zugang. Ein Agent am System bekommt Reichweite: Er kann alles lesen, also liest er alles. Was ihm das nicht gibt, ist Orientierung. Beides zusammen ist der Normalfall: eine Quelle für den Zugriff, eine für die Bedeutung. Conjola selbst bleibt dabei detached — die Analyse läuft ausschließlich auf Ihren Extrakten, ohne Live-Zugriff und ohne Rückkanal.

KI am SAP-System: attached vs. detached →

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