KI-Governance für SAP-Systemfragen

KI am SAP — ohne Live-Zugriff

Jedes Unternehmen braucht eine Antwort auf die Frage, wie KI an seiner SAP-Landschaft arbeiten soll. Die naheliegende — ein Agent mit offener Verbindung ins System — scheitert regelmäßig an Security, Basis und Betriebsrat. Conjola ist die andere Antwort: Die KI arbeitet ausschließlich auf einem definierten Extrakt. Kein Produktivzugriff, kein Rückkanal, nachvollziehbarer Scope.

Zwei Architekturen

„KI am SAP“ ist keine einzelne Entscheidung — es sind zwei grundverschiedene Bauweisen mit sehr unterschiedlichen Konsequenzen.

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Live-Verbindung ins System

Der Agent hält eine offene Verbindung und entscheidet zur Laufzeit selbst, welche Aufrufe er macht — lesend und über Entwicklungsschnittstellen oft auch schreibend. Er erbt die Rechte seines Service-Users, und alles, was er liest, wird Teil seines Kontexts.

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Analyse auf Extrakten

Das System exportiert einmalig definierte Daten. Die gesamte Analyse läuft auf dieser Kopie — konstruktionsbedingt ohne Weg zurück ins System. Was das System verlässt, entscheiden Sie vorher und überprüfbar, nicht das Modell zur Laufzeit.

Fairerweise: Attached-Tooling hat seinen Platz — für Entwicklerproduktivität im Entwicklungssystem, mit menschlichem Review und eng geschnittenem Scope. Kritisch wird dieselbe Architektur erst, wenn sie für Analyse und Dokumentation auf produktionsnahen Systemen eingesetzt wird.

Was „detached“ konkret bedeutet

Vier Eigenschaften, die eine Freigabe überhaupt erst möglich machen.

Der Scope steht vor der Analyse fest

Sie geben definierte Extrakte frei — Nutzungsdaten, Org-Struktur, Data Dictionary, Quelltext der Eigenentwicklungen. Kein Sprachmodell entscheidet ad hoc, welche Geschäftsdaten es zusätzlich anfordert.

Kein Rückkanal

Auf einer Kopie gibt es keinen Schreibpfad. Auch ein fehlgeleiteter oder über Systeminhalte manipulierter Agent kann ein System nicht verändern, zu dem keine Verbindung besteht.

Auditierbar und reproduzierbar

Der Extrakt ist das vollständige Protokoll dessen, was analysiert wurde. Jede Antwort lässt sich auf einen konkreten Datenstand zurückführen — und mit dem nächsten Extrakt fortschreiben.

Kein neues Loch im Produktivsystem

Kein zusätzlicher Service-User, keine offene Schnittstelle, kein weiteres Tool, das am Produktivsystem betrieben und gehärtet werden muss.

So sieht KI-Governance mit Conjola aus

Vier Schritte — der erste ist der einzige, der Ihr System berührt.

01

Extrakt freigeben

Sie importieren unsere ABAP-Transporte, führen die Reports aus und laden die Extrakte hoch. Das ist der einzige Berührungspunkt mit Ihrem System — Geschäftsdaten werden dabei nur gelesen, nie verändert.

02

Wissensbasis entsteht

Aus den Extrakten werden Feature Map, Feature-Nutzung, Data-Dictionary-Katalog und eine analysierte Custom-Code-Landkarte — strukturiert und verknüpft statt roh.

03

KI arbeitet darauf

Der Assistent beantwortet Fragen und schlägt Fachkonzept-Inhalte auf genau dieser Basis vor — Sie übernehmen oder verwerfen. Er kennt Ihr System über die Daten, nicht über eine Verbindung.

04

Fortschreiben statt neu erheben

Jeder weitere Extrakt aktualisiert die technische Ebene und zeigt das Delta. Der fachliche Kontext, den Sie einmal hinterlegt haben, bleibt daran verankert.

Warum das strategisch zählt

Der Engpass bei KI im SAP-Umfeld ist selten das Modell — es ist die Freigabe.

Der KI-Anwendungsfall, der durchkommt

Statt monatelang um einen Produktivzugriff zu ringen, starten Sie mit einer Architektur, die Security, Basis und Datenschutz nachvollziehbar prüfen können — und haben trotzdem echten Nutzen ab der ersten Auswertung.

Fundament für Ihre eigenen Agenten

Eine strukturierte, aktuelle Wissensbasis über Ihr SAP ist die Voraussetzung dafür, dass eigene KI-Agenten sinnvoll arbeiten können. Conjola baut genau diese Grundlage — Ihre weiteren Anwendungsfälle setzen darauf auf.

Ausführlich im Blog: KI ans SAP-System anschließen? Attached vs. Detached →

MCP-Zugang

Auch der Coding-Agent fragt unter Ihren Regeln

Sobald Entwicklung mit KI arbeitet, kehrt sich die Richtung um: Nicht Conjola ruft ein Modell, sondern ein Modell ruft Conjola. Governance heißt dann nicht „ob“, sondern „wer darf was sehen“ — und das steht am Zugang, nicht in einer Richtlinie.

Der Mandant schaltet frei

Nicht der einzelne Entwickler. Erst wenn die Mandantenverwaltung den MCP-Zugang öffnet, kann sich jemand ein Token ausstellen — mit Datenschutzhinweis an genau dieser Stelle, nicht im Handbuch.

Nur lesend, ohne Ausnahme

Über MCP wird gelesen, nicht geschrieben — Verwaltungsfunktionen bleiben verschlossen, auch wenn der Benutzer sie in der Oberfläche hat. Jedes Token ist an Mandant und Landscape gebunden und läuft nach 90 Tagen ab.

Kundencoding als eigener Schalter

Ob Quelltext Ihrer Eigenentwicklungen über den Zugang herausgegeben werden darf, entscheiden Sie getrennt von der Freischaltung selbst. Feature Map öffnen und Coding drinbehalten ist eine gültige Antwort.

Zum MCP-Zugang →

Bereit, Ihre SAP-Landschaft zu verstehen?

Wir zeigen Ihnen in einer kurzen Demo, wie Conjola aus Ihren Systemdaten eine Entscheidungsgrundlage macht.

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