Transformationsmethodik

Erst messen, dann entscheiden.

Eine SAP-Transformation beginnt meist mit Workshops, in denen Annahmen über das System gesammelt werden. Mit Conjola liegt der Ist-Stand vorher auf dem Tisch: was genutzt wird, welcher Custom Code läuft, wie Aufträge wirklich durch das System gehen. Die Workshops entscheiden dann auf Fakten.

Ob S/4HANA-Umstieg, Public Cloud, Übernahme oder Template-Rollout: Diese Seite beschreibt das Vorgehen, wenn eine Transformation ansteht. Auch ohne Projekt bleibt Conjola nützlich, als aktueller Ist-Stand für Dokumentation, Fragen an das System und Ihre KI-Agenten.

Derselbe Workshop, eine andere Grundlage

Der Unterschied liegt vor dem ersten Termin mit dem Fachbereich.

Üblich

  1. 1 Workshops mit dem Fachbereich
  2. 2 Fragebögen und Erfahrungswerte
  3. 3 Fit-to-Standard auf Basis von Annahmen

Was selten genutzt wird, kommt im Workshop selten zur Sprache und wird trotzdem mitmigriert.

Mit Conjola

  1. 1 Extrakt aus dem System, ohne Live-Zugriff
  2. 2 Befund je Feature, Prozess und Objekt
  3. 3 Der Workshop entscheidet am Befund

Jede Entscheidung hat eine Zahl dahinter, die man nachprüfen kann.

Aus dem System, nicht aus dem Interview

Den Ist-Stand liest Conjola aus den Daten Ihres SAP-Systems. Das ist die Grundlage für jede Phase danach.

Was läuft wirklich?

Nutzung je Feature

Welche Features, Transaktionen und Reports genutzt werden und wie oft. Was niemand mehr nutzt, muss nicht mit.

Was haben wir gebaut?

Custom Code

Eigenentwicklungen per KI gruppiert und den Features zugeordnet, die sie tragen.

Wie läuft der Prozess?

Process Discovery

Prozessketten aus echten Belegflüssen, mit den Varianten, die im Workshop keiner erwähnt.

Woran hängt das System?

Schnittstellen und Jobs

Kanal, Richtung und Partner jeder Schnittstelle, dazu die Hintergrundjobs.

Wie sauber sind die Daten?

Stammdatenqualität

Dubletten bei Kreditoren und Debitoren, bevor sie ins neue System wandern.

Passt die Cloud?

Public Cloud Fit

Fit-Bewertung für SAP Public Cloud, Punkt für Punkt entschieden und begründet.

Schlank mitgeliefert

Projektboard, Wissensbasis und bald Testfälle sind bewusst schlank gehalten. Für viele Projekte reicht das. Wer mehr braucht, nimmt sein Werkzeug dazu, und der Ist-Stand bleibt in Conjola.

Sechs Phasen, ein Faktenstand

Conjola trägt das Vorgehen allein. Wer SAP Cloud ALM, Signavio oder LeanIX schon nutzt, behält sie, und Conjola übergibt an den passenden Stellen.

01

Anbinden

SAP Activate: Discover / Prepare
02

Erheben

SAP Activate: Discover
03

Entscheiden

SAP Activate: Explore
04

Übergeben

SAP Activate: Explore → Realize
05

Umsetzen

SAP Activate: Realize / Deploy
06

Nachmessen & Betreiben

SAP Activate: Run
Conjola Faktenstand
ABAP-Transporte importieren, Reports ausführen, Extrakte hochladen. Auswertung am nächsten Werktag, ohne Live-Zugriff.
  • Nutzung je Feature und Transaktion
  • Custom Code, per KI gruppiert
  • Schnittstellen und Jobs
  • Prozessketten aus echten Belegflüssen
  • Stammdaten-Dubletten
  • IT-Systeme & Verträge
  • Public Cloud Fit mit Entscheidung je Punkt
  • Prozesse als BPMN
  • Jede Entscheidung am Befund belegt
  • Aufgabe direkt aus dem Befund
  • Projektboard mit Sprints
  • Fachkonzepte in der Wissensbasis
Testfälle aus dem Prozessmodell In Entwicklung
  • Neuer Extrakt nach dem Go-live: Was wird jetzt genutzt, was ist weggefallen?
  • Wissensbasis und Dokumentation Ihres Systems, für Ihr Team und Ihre KI-Agenten
Aurola KI-Assistent in Conjola, quer durch alle Phasen
Ab dem ersten Extrakt dabei
Welche Features nutzt der Vertrieb wirklich? Jede Antwort nennt ihre Quelle.
Wo wird die Tabelle ZSD_PROVISION noch verwendet? Dazu Vorschläge für Feature Map und Prozessmodell, die Sie annehmen oder ablehnen.
Welcher Custom Code gehört zur Provisionsabrechnung? Dazu Aufgaben-Vorschläge im Projektboard.
In welchen Programmen wird BAPI_SALESORDER_CHANGE aufgerufen? Ihr Coding-Agent fragt dasselbe über MCP.
Welche Features werden seit dem Go-live nicht mehr genutzt?
SAP Cloud ALM
Best-Practice-Prozesse als Soll-Referenz im Fit-to-Standard
Anforderungen und Backlog von Hand übertragen
Tests, Transporte, Cutover
Betrieb und Monitoring
SAP Signavio
Soll-Prozessmodelle BPMN-Datei, in beide Richtungen
Prozess-Governance
SAP LeanIX
Anwendungsportfolio. Conjola liefert die Tiefe im SAP-System. von Hand übertragen
Zielarchitektur
Lebenszyklus der Anwendungen
SAP Readiness Check nur beim S/4HANA-Umstieg
Läuft parallel zum Conjola-Extrakt
Betroffenheiten gegen die Nutzung legen
Entwicklungs- und Code-Werkzeuge
Umbau des Custom Codes
Ihre übrigen Werkzeuge falls vorhanden
Jeder BPMN-Modellierer BPMN-Datei
Jira oder eine Tabelle, wenn das Board nicht reicht
Ihr Testwerkzeug
  1. 01

    Anbinden

    SAP Activate: Discover / Prepare
    Conjola
    ABAP-Transporte importieren, Reports ausführen, Extrakte hochladen. Auswertung am nächsten Werktag, ohne Live-Zugriff.
    Aurola
    Ab dem ersten Extrakt dabei
    SAP Readiness Check
    Läuft parallel zum Conjola-Extrakt
  2. 02

    Erheben

    SAP Activate: Discover
    Conjola
    • Nutzung je Feature und Transaktion
    • Custom Code, per KI gruppiert
    • Schnittstellen und Jobs
    • Prozessketten aus echten Belegflüssen
    • Stammdaten-Dubletten
    • IT-Systeme & Verträge
    Aurola
    Welche Features nutzt der Vertrieb wirklich? Jede Antwort nennt ihre Quelle.
    SAP LeanIX
    Anwendungsportfolio. Conjola liefert die Tiefe im SAP-System. von Hand übertragen
  3. 03

    Entscheiden

    SAP Activate: Explore
    Conjola
    • Public Cloud Fit mit Entscheidung je Punkt
    • Prozesse als BPMN
    • Jede Entscheidung am Befund belegt
    Aurola
    Wo wird die Tabelle ZSD_PROVISION noch verwendet? Dazu Vorschläge für Feature Map und Prozessmodell, die Sie annehmen oder ablehnen.
    SAP Cloud ALM
    Best-Practice-Prozesse als Soll-Referenz im Fit-to-Standard
    SAP Signavio
    Soll-Prozessmodelle BPMN-Datei, in beide Richtungen
    SAP LeanIX
    Zielarchitektur
    SAP Readiness Check
    Betroffenheiten gegen die Nutzung legen
    Ihre übrigen Werkzeuge
    Jeder BPMN-Modellierer BPMN-Datei
  4. 04

    Übergeben

    SAP Activate: Explore → Realize
    Conjola
    • Aufgabe direkt aus dem Befund
    • Projektboard mit Sprints
    • Fachkonzepte in der Wissensbasis
    Aurola
    Welcher Custom Code gehört zur Provisionsabrechnung? Dazu Aufgaben-Vorschläge im Projektboard.
    SAP Cloud ALM
    Anforderungen und Backlog von Hand übertragen
    SAP Signavio
    Prozess-Governance
    Ihre übrigen Werkzeuge
    Jira oder eine Tabelle, wenn das Board nicht reicht
  5. 05

    Umsetzen

    SAP Activate: Realize / Deploy
    Conjola
    Testfälle aus dem Prozessmodell In Entwicklung
    Aurola
    In welchen Programmen wird BAPI_SALESORDER_CHANGE aufgerufen? Ihr Coding-Agent fragt dasselbe über MCP.
    SAP Cloud ALM
    Tests, Transporte, Cutover
    Entwicklungs- und Code-Werkzeuge
    Umbau des Custom Codes
    Ihre übrigen Werkzeuge
    Ihr Testwerkzeug
  6. 06

    Nachmessen & Betreiben

    SAP Activate: Run
    Conjola
    • Neuer Extrakt nach dem Go-live: Was wird jetzt genutzt, was ist weggefallen?
    • Wissensbasis und Dokumentation Ihres Systems, für Ihr Team und Ihre KI-Agenten
    Aurola
    Welche Features werden seit dem Go-live nicht mehr genutzt?
    SAP Cloud ALM
    Betrieb und Monitoring
    SAP LeanIX
    Lebenszyklus der Anwendungen

Übergaben laufen per BPMN-Datei, über den lesenden MCP-Zugang oder von Hand.

Jede Phase läuft in Conjola. Wo Sie ein eigenes Werkzeug weiterführen möchten, übergibt Conjola per BPMN-Datei oder über den lesenden MCP-Zugang.

Wer macht was

Die Beraterrolle übernimmt Ihr Implementierungspartner oder Conjola Advisory. Conjola selbst ist die Plattform.

Phase IT / BasisFachbereichBeraterConjola
Anbinden führt: Transporte, Reports – wirkt mit: Richtet ein Plattform: Liest Extrakte ein
Erheben –– wirkt mit: Liest aus Plattform: Wertet aus
Entscheiden wirkt mit: Technik am Punkt führt: Entscheidet führt: Moderiert Plattform: Liefert den Befund
Übergeben – wirkt mit: Prüft Fachkonzepte führt: Schreibt Aufgaben und Konzepte Plattform: Board und Wissensbasis
Umsetzen führt: Baut, transportiert wirkt mit: Testet führt: Steuert –
Nachmessen & Betreiben führt: Neuer Extrakt wirkt mit: Fragt nach wirkt mit: Vergleicht Plattform: Wertet aus, dokumentiert
führt wirkt mit Plattform

Was Conjola weitergibt

Der Faktenstand bleibt nicht in Conjola stecken.

Datei

Prozessmodelle als BPMN

Aus den erhobenen Schritten entsteht ein BPMN-Modell, das jedes Modellierungswerkzeug öffnet. Hochgeladene Modelle werden vor dem Einlesen geprüft.

Lesend

MCP-Zugang für KI-Agenten

Ihr Coding-Agent fragt den Faktenstand direkt ab, etwa welche Objekte zu einem Feature gehören. Der Zugang ist nur lesend.

Von Hand

Aufgaben und Systeme

Anforderungen für SAP Cloud ALM und Systeme für SAP LeanIX übertragen Sie selbst.

Häufige Fragen zum Vorgehen

Brauchen wir SAP Cloud ALM, Signavio oder LeanIX?

Nein. Alle sechs Phasen laufen mit Conjola allein. Wer die Werkzeuge schon hat, behält sie, und Conjola liefert ihnen den Ist-Stand zu, den sie selbst nicht erheben.

Ersetzt Conjola den SAP Readiness Check?

Nein. Der Readiness Check zeigt, was beim Umstieg auf S/4HANA betroffen ist. Conjola zeigt, was davon wirklich genutzt wird. Zusammen ergibt das die Liste, die abzuarbeiten ist.

Brauchen wir ein Projekt, um Conjola zu nutzen?

Nein. Diese Methodik beschreibt den Einsatz in einer Transformation. Im Alltag hält Conjola den Ist-Stand Ihres Systems aktuell: für Dokumentation und Fachkonzepte, für Fragen an Aurola und für KI-Agenten über den MCP-Zugang.

Ist das SAP Activate?

Nein, aber die Phasen lassen sich darauf abbilden. Wer nach SAP Activate arbeitet, findet unter jeder Phase die passende Activate-Phase.

Wie sähe das für Ihr System aus?

Wir zeigen Ihnen in einer kurzen Demo, wie Conjola aus Ihren Systemdaten eine Entscheidungsgrundlage macht.

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